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The Rise

The Rise, das Buch, um das sich hier Alles dreht! Doch worum geht es eigentlich? Die Hauptprotagonisten, die sind…hm…wer war das nochmal?! Hier ist unser „About-TheRise“ Infostand!

Titel: The Rise

Autor: Julide Kavada

Klappentext:

Eve Memphis lebt in einer Welt, in der du frei bist, solange Niemand deinen richtigen Namen kennt.
Ein Akt der Liebe, deinem Liebsten deinen richtigen Namen zu verraten. Doch als Eve das geviertelte Alter erreicht, scheint Alles anders.

Kleine Leseprobe:

Leven Ames war schon immer anders gewesen. Im Sommer trug er aus Protest langärmlige Hemden und im Winter fror er in knappen Shirts. Leven half seiner Mutter nicht im Haushalt und baute lieber mit Brettern Podeste an die Bäume, auf denen er eine schöne Aussicht hatte. Er teilte seinen Kummer, mit niemandem, ließ ihn statt dessen in seine Hände fließen und mit ihm wunderschöne Fotos von der Welt machen.
Einmal hatte Eve sich getraut, ihn zu fragen, warum er sich demonstrativ von der Allgemeinheit abtat. Er hatte die Achseln gezuckt und sie gefragt: „Wäre ich dadurch ein besserer Mensch, wenn ich mich anpassen würde?“
Eve hatte das Thema fallen lassen, denn darauf kannte sie beim besten Willen keine Antwort.
Dennoch war Leven Ames immer an ihrer Seite, um ihren Kummer zu stoppen. Er sagte immer, er täte das freiwillig. Das Einzige, um das Eve ihn bat, war, dass er mit seiner Kunst nicht aufhörte.
„Wenn ich meine Kamera nicht hätte, wäre ich verloren“, sagte Leven von sich selbst.
Auch an diesem Tag, Eves größtem Tag im ganzen Leben, war er bei ihr.
Sie redeten über Belangloses.
„Wie war dein Tag?“
„Seltsam. Ich fühle mich so sauber“, antwortete Eve.
„Das vergeht“, sagte er.
Sie hatte nicht nachgefragt. Nun waren sie fast am Ende der Straße und Eves Hände kribbelten, als seien sie taub gewesen und gerade wieder einsatzfähig geworden.
Eve spürte, wie Leven neben ihr ganz flach atmete und sie plötzlich am Arm zurückhielt.
„Warte!“, sagte er, lauter als sonst, und schluckte. Anstatt seine Worte gehen zu lassen, kramte Leven eine Schachtel aus einer Jackentasche seines Jacketts.
Als er ihr die Handfläche entgegenstreckte, griff Eve wie verzückt nach der Schmuckschatulle darin.
„Du musst mir Nichts schenken“, sagte sie leise, beinahe zu Tränen gerührt. Ihre Finger öffneten von selbst den magnetischen Verschluss, der, wie sein Rest, mahagonifarben war. Zum Vorschein kam ein wunderschönes Paar Ohrringe, kleine, silberne Blüten, deren Silberranken sich um die Ohrläppchen ihres Trägers schlangen.
„Leven…sie sind wundervoll! Die konntest du doch nie und nimmer bezahlen! Wo hast du das ganze Geld her?“, fragte Eve, in einer Art Tränenrausch.“Freut mich. Tatsächlich musste ich ganze zwei Jahre sparen. Aber es gibt doch eine alte Tradition aus dem Aberglauben: Ein geliehener, ein gebrauchter und ein geschenkter Gegenstand. Das ist mein Geschenk an dich, Eve“

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